Sizilien

Nachhaltig reisen auf Sizilien

Reisetipps für  Rundreisen

 

Reisetipps für die Reiseplanung von Rundreisen auf Sizilien

Sizilien liegt im Mittelmeer am südlichen Zipfel Italiens. Bei einer Rundreise kann man am besten die faszinierenden Naturlandschaften wie den Vulkan Ätna, Traumstrände, barocke und antike Städte sowie die spannende Geschichte Siziliens kennenlernen. Seit 2013 gehört der höchste und aktivste Vulkan zum UNESCO Welterbe.

Regionale Köstlichkeiten Siziliens sind Arancino, Fisch, Granita, Süssspeisen Minne, Brüste & Oliven aus Marzipan.

 

Anreise

Sizilien ist mit dem Flugzeug von Deutschland aus in ca. 3 Stunden zu erreichen. Man kann wählen, ob man nach Catania oder Palermo fliegt. Über Skyscanner.de hat man eine gute Auswahl an Flügen von vielen deutschen Flughäfen. Um etwas nachhaltiger zu fliegen, sollte man den Flug so wählen, dass man nicht umsteigen muss. Außerdem kann man die CO2-Emissionen des Fluges über einen freiwilligen Klimaschutzbeitrag bei atmosfair.de ein wenig kompensieren.

Vom Flughafen Catania fährt ein Bus Ali Bus für 4,- € in die Stadt, Ticketschalter befinden sich direkt beim Ausgang. In Palermo fährt ein Bus für 7,50 € in die Stadt.

Außerdem kann man Sizilien mit der Fähre erreichen. Von Genua nach Palermo sowie von Salerno nach Catania fahren Autofähren.

Nachhaltig reisen auf Sizilien kann man mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bahnen und Bussen. Für abgelegenere Orte müsste man dann allerdings ein Auto mit Fahrer bzw. ein Taxi buchen. In einigen Orten kann man auch Fahrräder mieten.

Auf Sizilien gibt es nur 2 Autobahnen, die mautpflichtig sind. Da die Sizilianer sehr chaotisch fahren, sollte man sich nur ein Auto mieten, wenn dieses gut versichert ist und man sich das zutraut. Autovermietungen gibt es an jedem Flughafen. Das Auto sollte man aber am besten schon in Deutschland vorab buchen, um Kosten und Zeit zu sparen, z. B. über Check 24*.

Klima & beste Reisezeit

Das Klima Siziliens ist ein typisch maritimes Mittelmeerklima. Die Saison ist von Ostern bis Anfang November. Die beste Reisezeit ist von April bis Juni und September bis Anfang November, da im Juli und vor allem August auf der Insel Hochsaison herrscht. Die äolischen bzw. liparischen Inseln müssen mit dem Boot bereist werden, Saison ist hier von Mai bis Oktober.

Nachhaltig reisen auf Sizilien

Nachhaltig Reisen auf Sizilien bedeutet, die Natur und Umwelt zu schützen und die lokale Bevölkerung zu unterstützen, indem man öffentliche Verkehrsmittel nutzt, kleine Unterkünfte bucht, in einheimischen Restaurants regionale Gerichte isst, Land und Leute durch regionale Guides kennenlernt, auf lokalen Märkten einkauft und handgemachte Produkte als Souvenir mitbringt.

Nachhaltige Unterkünfte auf Sizilien

Sizilien bietet ein großes Angebot an umweltfreundlichen authentischen Unterkünften wie z. B. private B & B Pensionen, die Öko-Dörfer oder Agritourismus auf Bauernhöfen, wo man Bioprodukte vom eigenen Landgut konsumieren oder sich bei der Lese von Trauben und Oliven beteiligen kann. Bei der lokalen Viehwirtschaft wird sehr auf Qualität geachtet, ganz ohne Massentierhaltung.

Hier aufgeführte Unterkünfte * erfüllen einige nach Ecobnb-Angaben als wichtig definierten Kriterien zur Nachhaltigkeit (100% erneuerbare Energie, biologische oder lokale Lebensmittel, autofreie Erreichbarkeit, Verwendung ökologischer Reinigungsprodukte, mindestens 80% Abfallrecycling, Energiesparleuchten, ökologische Bauweise, Solarthermiemodule für Warmwasserbereitung, Wasserdurchflussreduzierer, Rückgewinnung & Wiederverwendung von Regenwasser).

 

 

Rundreise 1  – 1 Woche Nord-Ostküste

Catania – Ätna – Giardini Naxos – Taormina – Castelmola – Forza d’Agro – Messina – Milazzo –  Alcantara Schlucht – Catania

Catania, die blau-schwarze Stadt

Die Rundreise beginnt in Catania, der zweitgrößten Stadt Siziliens, am strahlend blauen ionischen Meer der Ostküste gelegen. Die Stadt mit ihren 300.000 Einwohnern steht im Zeichen des Meeres (blau) und der Lava (schwarz). Die Stadt ist geprägt durch den sizilianischen Barock und die Nähe zum Ätna.

Unbedingt ansehen sollte man sich die Piazza Duomo mit dem Elefantenbrunnen, die Kathedrale Duomo di Sant‘ Agata, das Römische Amphitheater und das Griechische Theater aus schwarzem Lavagestein, den Fischmarkt (täglich außer Sonntags ab 05.00 Uhr)sowie das Castello Ursino in der Hafenbucht. Die pulsierende Flaniermeile Via Etnea führt vom Hafen am Domplatz vorbei zum Fuß des Ätnas. Am Besten schließt man sich einer Stadtführung an, die beim Infopoint auf dem Domplatz neben dem Rathaus beginnt, an jeden Tag um 10.30 Uhr auf Englisch (Anmeldung unter booking@guidingsicily.it). Wenn mehrere deutsche Gäste sich anmelden, finden auch Stadtführungen in deutscher Sprache statt. Gepäck kann am Infopoint deponiert werden. Unbedingt probieren sollte man hier eine eisgekühlte Mandelgranita.

Die schönen Sandstrände und die felsige Lavagesteins-Küste rund um Catania kann man zu Fuß oder mit dem Bus erreichen. Eine Bus Linie D fährt hinterm Domplatz für 1,- € zum Sandstrand Playa. Empfehlenswert ist auch eine Radtour mit Leihrädern oder eine geführte Radtour vom Infopoint an der Felsenküste vorbei zu den historischen Orten am Meer Aci Castello und Aci Trezza, wo sich schöne Cafés und Restaurants am Wasser befinden.

Wenn man einen zusätzlichen Tag in Catania verbringen möchte, kann man mit der  Schmalspurbahn –  die Ferrovia Circumetnea – von Catania Borgo oder Riposto aus rund um den Ätna fahren.  Ruckelnd geht es durch schwarze Lavawüsten, üppiges Gartenland, kleine Wälder und Weinberge. Die Fahrt von Catania Borgo nach Randazzo dauert 2 Stunden. In Randazzo lohnt sich ein Gang durch die ganz aus schwarzem Lavastein gebaute Altstadt und ein Besuch der gotischen Kirche Santa Maria.  Mit der Bahn geht es dann wieder zurück nach Catania.

Nachhaltig übernachten kann man in den zahlreichen Bed & Breakfast-Pensionen, wie z. B. in der B & B Al Quadrato d’Oro * im Zentrum von Catania.

Catania – Ätna

Von Catania kann man mit Auto oder Bus nach Refugio Sapienza (1.881 m) fahren, wo die Asphaltstraßen und die Buslinie AST von Catania und Nikolosi enden. Hier gibt es auch einen großen Parkplatz direkt bei der Seilbahn-Station, wo die Seilbahn zur Bergstation La Montagnola (2.500 m) startet. Der Ausblick ist unglaublich beeindruckend. Man kann nach oben wandern (ca. 13 km), sollte aber besser einen Komplettausflug buchen. Dieser beinhaltet die Seilbahnbahrt sowie die Fahrt mit den geländegängigen Kleinbussen bis Torre del Filosofo (2.919 m) und eine 30 minütige Führung zum Gipfel mit einem Bergführer, Hin- und Rückfahrt mit Führung kosten ca. 65,00 €.

Touren auf eigene Faust sind nur bis Torre del Filosofo erlaubt und gefährlich, besonders bei Ausbrüchen und plötzlich aufkommendem Nebel. Auf dem Weg zu den Gipfeln sieht man breite frische Lavafelder, die sich über den Wald, die Felder und Gärten ergossen haben. Vor allem wenn man mit öffentlichen Verkehrsmitteln hinfährt, sollte man einen ganzen Tag einplanen und früh losfahren. Nachmittags zieht meistens Nebel auf, bei schlechtem Wetter lohnt sich die Fahrt gar nicht, und man sollte sie lieber auf das Ende der Rundreise verschieben. Da es auf dem Berg kälter ist, ist wärmere Kleidung und festes Schuhwerk angebracht.

Mit dem Bus fährt man nachmittags zurück nach Catania, mit dem Auto kann man sich auch eine Unterkunft in der Nähe von Refugio Sapienza oder  an der Küste suchen.

Catania – Giardini Naxos – Taormina

Weiter geht es von Catania entlang der Küste mit Auto oder Zug nach Taormina. Wer mit dem Auto fährt sollte die SS114 direkt an der Felsküste nehmen, um die Mautgebühren zu sparen und mehr Landschaft und kleine Fischerdörfer zu sehen. Einen Abstecher kann man im barocken Ferienort Acireale machen. Acireale liegt auf einer hohen Lavaterrase über dem Meer, eingebettet in endlose Zitronengärten und überragt von hohen Palmen.

Zum Übernachten sollte man schon in Giardini-Naxos stoppen. In diesem Strandort gibt es günstigere Unterkünfte als in Toarmina. Hier besteht auch die Möglichkeit, an einer Führung der historischen Ausgrabungsstätten teilzunehmen. Von Giardini-Naxos kann man mit dem Bus oder Auto weiter fahren nach Taormina.

Das kleine Küstenstädtchen Taormina ist wahrscheinlich der touristischste Ort Siziliens, daher ist es dort auch etwas voller und teurer. Dennoch sollte man ihn unbedingt besuchen, aber vielleicht nicht unbedingt in der Hauptsaison. Auf einem Sporn der Peloritani- Berge hoch über dem Meer mit unvergleichlichem Blick zum Ätna liegt Taormina (11.000 Einwohner).

Die Stadt ist noch immer altgriechisch geprägt. Das griechische Theater ist in einen Felsen gegraben und bietet einen Rundumblick über die Bucht von Naxos und den Ätna, umgeben von Zypressen und Kaktusfeigen. Weitere Sehenswürdigkeiten von Taormina sind die mittelalterliche Zentrum mit der Geschäftsstraße Corso Umberto, das mächtigen Palazzo Corvaia, die Kirche San Pancrazio, die Piazza IX Aprile sowie das Haupttor Porta Messina.

Mit einer Seilbahn gelangt man runter zum grobkieseligen Strand von Isola Bella. Parken kann man am besten bei der Gondelbahn nach Taormina. In die wunderschöne Bucht gelangt man über  steile Treppe zum Strand. Die felsige Mini-Insel Isola Bella ist durch eine schmale Sandbank mit der Mazzaro Bucht verbunden. Nur bei Ebbe erreicht man die Insel trockenen Fußes, sie steht allerdings unter Naturschutz und darf nicht betreten werden.

Übernachten kann man z. B. im Hotel Continental * direkt in Taormina mit wunderschöner Dachterrasse. Die Unterkunft bietet ein nachhaltiger und umweltfreundlicher Reiseerlebnis. Etwas ländlicher ca. 25 km südlich von Taormina in Giarre befindet sich das Zash Country Boutiquehotel * mit tollem Spa in einem alten Weinkeller. Das Hotel bietet im Restaurant eine ausgezeichnete sizilianische Küche und Fahrradverleih.

 

Taormina – Castelmola – Messina

Mit einem Bus oder aber auch zu Fuß gelangt man von Taormina in das schnuckelige Bergdorf Castelmola. Der Ort besteht aus kleinen Gassen und einigen Restaurants mit traumhafter Aussicht.

Von Taormina geht es mit Bahn oder Auto durch den Ferienort Lettojanni an der Küste entlang zu den beiden Dörfern Forza D’Agro und Savoca, wo man auf den Spuren des Paten wandeln kann.

Weiter der Küste folgend gelangt man nach Messina. Messina ist für Autoreisende das Tor zu Sizilien, da es von hier nicht weit ist nach Kalabrien. Fähren fahren alle 40 Minuten nach Kalabrien. Man könnte also einen Ausflug machen und z. B. das Nationalmuseum auf dem Festland besuchen. Messina ist mit 242.00 Einwohnern ziemlich lebhaft und modern. Besonders sehenswert sind der Dom, das Aquarium sowie das Regionalmuseum.

Messina – Milazzo

Ab Messina gelangt man über die reizvolle Landstraße an der Meerenge Stretto die Messina entlang zum Fischerdorf Ganzirri, in deren Lagunen die Fischer Muscheln züchten. Einheimische schwören hier auf die Glasaalklöpse und Spaghetti con  Vongole der Trattoria des Lago (Fr. und abends geschlossen). Weiter gehts zum Punta del Faro, dem antiken Capo Peloro, wo sich Sizilien und das Festland 3 km nahe kommen. Steilküste wechselt ab mit Sand- und Geröllstränden, bis hin nach Sparta, Siziliens nördlichstem Punkt.

Die kleine Stadt Milazzo liegt am Ende der Halbinsel Capo Milazzo, wo es unter der Steilküste kleine Badebuchten gibt. Oberhalb des Fährhafens, wo die Fähren zu den äolischen Inseln und nach Neapel fahren, liegt die halb verlassene , durch einen mächtigen Mauerring umschlossene Altstadt mit spanischem Kastell, barockem Dom sowie dem Kloster San Francesco  die Paolo.

Das kleine Petit Hotel * bietet eine umweltfreundliche Unterkunft in Milazzo. Es liegt direkt am Hafen, von dem die Fähren zu den Äolischen Inseln ablegen. Das baubiologisch restaurierte Altstadthaus verfügt über eine hauseigene Bar, ein Restaurant mit Bio-Produkten „von Libera Terra“ sowie eine Gemeinschaftsterrasse mit Panoramablick auf das Meer. Ein weiteres nachhaltiges Hotel wäre das Hotel La Bussola *, welches sich an der östlichen Seite beim Hafen befindet.

Wer mag, kann die Rundreise 2 – Inselhüpfen Liparische Inseln anschließen.

 

Milazzo – Tyndaris – Alcantara Schlucht – Catania

Weiter geht es mit Bahn oder Auto nach Tyndaris. Der Felsen von Tyndaris ist ein unübersehbares Kennzeichen der Nordküste. Unter dem 260 m hohen Steilabfall des Kaps breiten sich die Sandbänke mit ihren Meerwasserseen aus. Auf dem Plateau liegt das antike Tyndaris mit Wallfahrtskirche, Theater, Basilika und Stadtmauerresten.

Von Tyndaris  aus geht es durch die Berge zur Alcantara Schlucht im Alcantara-Tal, wo der gleichnamige Fluss sich zwischen den Städten Castiglione di Sicilia und Motta Camastra schlängelt. Die Besonderheit der 50 m tiefen Basalt-Schlucht besteht darin, dass die Lava sich langsam abgekühlt hat und sehr hohe Felswände mit bizarren Formen  gebildet hat. In dieser Canyon-ähnlichen Landschaft kann man im kühlen Wasser baden, barfuss beim Bodyrafting klettern (Gummisteifel und Neoprenverleih) oder einen der ausgeschilderten Naturtrails abwandern. Von der Straße nach Francavilla führt eine Treppe sowie ein Aufzug (12 €) in die Schlucht hinein. Lokale Gerichte gibt es z. B. in der Trattoria Rappisardi.

Falls das Wetter am Anfang der Rundreise zu schlecht für den Ätna war, kann man dies auf dem Rückweg vom Alcantara-Tal nach Catania vielleicht noch nachholen nach einer Übernachtung in einem Landhotel. Anschließend kann man die Rundreise 3 in den Südosten der Insel machen.

 

 

Rundreise 3  – 1 Woche Südost-Küste

Catania – Syrakus – Noto – Modica – Ragusa – Piazza Armerina – Catania

 

Catania – Syrakus

Nach einem Aufenthalt in Catania (siehe Reise 1) geht es mit Auto oder Bahn entlang der Küste nach Syrakus. Syrakus liegt auf einem flachen Kalkplateau, das steil zum Meer hin abbricht, sowie auf der Insel Ortigia, die seit 2500 Jahren über eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. Vom Bahnhof in Syrakus kann man mit Bussen in die Altstadt nach Ortigia sowie zu den Ausgrabungen fahren. Parkplätze gibt es auf der Insel am Foro Vittorio Emanuele und an der Piazza Marina (Hafen) sowie bei den Ausgrabungen.

Die Brücke vom Festland führt auf die Piazza Pancali, auf der gigantische Mauerblöcke und Säulen des Apollotempels stehen. Der Corso Matteotti führt zur Piazza Archimede, ins Herz der Altstadt. Rund um den Platz und längs der abzweigenden Via Maestranza befinden sich die meisten Paläste des Adels und des hohen Klerus, während in den Gassen, besonders zum Meer hin, viele Häuser verlassen sind. Die prachtvolle Piazza Duomo wird von der wuchtigen, durch Säulen gegliederten Barockfassade des Doms beherrscht.

Unterhalb der Uferpromenade entspringt in einem mit Papyrus bepflanzten Becken die Arethusa-Quelle, die in einen Fischteich sprudelt. Das mittelalterliche Castello Maniace ist Teil der einstigen Stadtmauer und bietet eine großartige Aussicht über die Küste. Mit Ausflugsbooten kann man sich die Insel Ortiga und die Umgebung vom Wasser aus angucken.

Am Rande der Neustadt befindet sich die archäologische Zone, das antike Syrakus. Am Eingang führt ein schattiger Weg zum römischen Amphitheater, das größtenteils ins Fels gehauen ist. Im griechischen Theater werden auch heute noch Theaterstücke der griechischen Antike aufgeführt. Die Latomia del Paradiso ist ein schattiger Steinbruch-Park.

 

Syrakus – Noto

Von Syrakus geht es nach Noto. An der Straße zwischen Avola und Palazzolo lohnt sich ein Abstecher zur Cava Grande del Cassibile, einer weiten Schlucht, in die vom Parkplatz ein steiler, felsiger Pfad hinunterführt. Wege führen den glasklaren Weg entlang zu Kaskaden, Seen und Sandbänken (gutes Schuhwerk ist notwendig). Im sauberen Flusswasser der Cava Grande kann man auch baden.

Die Barockstadt gehört zum Unesco-Welterbe und liegt auf einem flachen Ausläufer der Iblei-Berge über der Küstenebene mit dichten Olivenhainen. 9 km vor Noto liegen die Ruinen des mittelalterlichen Noto Antica. Sehenswert sind die Kirchen, Paläste, Plätze, Parks, Stadttore und Freitreppen längs der drei parallel verlaufenden Hauptstraßen. Vögel beobachten und Baden kann man am feinsandigen Strand von Marina di Noto, welches ein paar Kilometer von Noto entfernt an der Küste liegt.

 

 

Noto – Modica – Ragusa

Der Südosten Siziliens ist geprägt durch das bis zu 600 m hohe Karstgebirge der Monti Iblei, das von Schluchten und Flussläufen zerfurcht ist und seit 2011 einer der größten Nationalparks Italiens und der erste in Sizilien ist. Eindrucksvoll liegen Ispica, Modica und die Doppelstadt Ragusa Ibla sowie in weiter Einsamkeit die Totenstädte von Pantalica in dieser Region, alle gebaut aus dem hellen Kalkstein der Gegend. Simse, Balkone, Fassaden voller Fabelwesen, Schnörkel und Säulen.

Südlich von Noto befindet sich das Natur-Reservat Vendicari mit seinen ausgedehnten Dünenstränden (beliebt bei Surfern) und Dünenseen, welche im Sommer austrocknen. Vendicari ist einer der wichtigsten Vogel-Rastplätze für Flamingos und weitere 200 Vogelarten im Mittelmeerraum.  Wandern kann man z. B. vom Haupteingang vorbei am Pantano Grande (Strandsee / Flamingos) zum Torre Vendicari (Alte Tonnara / Thunfischfabrik), dann links durch eine art Steppenlandschaft entlang des Pantano Piccolo über den Cozzo Balsamo zur herrlichen Sandbucht Calamosche. Von dort weiter in nördliche Richtung über den Fiume Tellaro zu den Ruinen des antiken Eloro.

Der Fischereihafen Porto Palo die Capo Passero ist ein beliebter Ferienort  an der Südspitze Siziliens.

Die 14 km lange Karstschlucht Cava d’Ispica endet unterhalb der Barockstadt Ispica. An der Straße von Rosolina nach Modica liegt der Hauptzugang zur Schlucht, wo man byzantinische Höhlenkirchen und unterirdische Grabfelder sieht.

Modicac liegt am Grund zweier Karstschluchten, die sich am Hauptplatz vereinen. Die barocke Altstadt staffelt sich steil an den Hängen, mit engen Gassen und Treppen, während im Tal die beiden Promenierstraße verlaufen und dort Platz für die Kirchen und die Paläste der Barone ist. Modica gilt als sizilianische Metropole der Schokoladenherstellung. Die benachbarte Barockstadt Scicli schlängelt sich nur wenige Straßenzüge breit in einer Schlucht entlang. Von der erhöhten Kirche San Matteo hat man eine gute Aussicht auf die Stadt.

Ragusa besteht aus 2 Stadtkernen: dem odernen Ragusa mit breiten Straßen und dem kleineren barocken Ibla der Barone, Handwerker und Landarbeiter mit dem Dom si San Giorgio, Treppen, engen Gassen und winkligen Plätzen.

 

Ragusa – Piazza Armerina

Auf dem Weg nach Piazza Amerina liegt Caltagirone auf einer Bergspitze mit seinen Kirchtürmen, Kuppeln, engen Gassen und Treppen. Die große Treppe verbindet die Unterstadt mit der Oberstadt.

Piazza Armerina liegt eingebettet in Eukalyptuswälder, Haselnuss- und Obstgärten mit bunten und silbernen Kirchenkuppeln auf einem Bergrücken. 5 km unterhalb in einem Flusstal befinden sich die Ausgrabungen der Unesco Weltkulturerbes der Villa Romana del Casale,  April – Oktober täglich von 09. – 19 Uhr geöffnet). Die Fußboden-Mosaiken mit nordafrikanischen Motiven gehören zu den größten und schönsten aus der Antike. Die Villa war vermutlich Land- und Jagdsitz eines römischen Tierhändlers aus dem 4. Jh.

 

Piazza Amerina – Enna – Catania

Die antike Stadt Morgantina liegt auf einem Bergrücken mit Sicht bis zum Ätna und zum Meer mit einem gut erhaltenen Theater und riesiger Freitreppe der Agora. Im Museo Archiologico sind Götterstatuen aus Raubgrabungen ausgestellt.

Im Teemuseum von Raddusa (Eintritt frei, aber Anmeldung nötig) erhält man einen Überblick über 600 Teesorten und 500 Kannen und kann an Teezeremonien teilnehmen und asiatisch inspizierte Küche genießen. Und damit Gutes tun: Das Unternehmen unterstützt Projekte in der Dritten Welt.

Die Provinzhauptstadt Enna liegt über 900 m hoch und trägt wegen des weiten Blicks den Namen „Belvedere Siziliens“. Sehenswert sind die normannischen Befestigungsanlagen am höchsten Punkt der Stadt. Von Enna geht es zurück nach Catania.

 

Rundreise 3  – 1 Woche Liparische Inseln

Milazzo – Lipari – Panarea – Stromboli – Salina – Filicudi – Milazzo

Weitere Infos folgen!

 

Rundreise 4  – 1 Woche Nord-Westküste

Palermo – Monreale – Reserva Naturale dello Zingaro – Trapani – Marsala – Selinunte – Agrigento – Cefalu – Palermo

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