Australien

Reisetipps für eine  Reise nach Australien

Australien Reisetipps

 

Australien ist ein Land und Kontinent zwischen dem Indischen und dem Pazifischen Ozean, eine Mischung aus westlicher Zivilisation und exotischer Wildnis. Seine größten Städte – Sydney, Brisbane, Melbourne, Perth, Adelaide – liegen an den Küsten, aber die Hauptstadt Canberra befindet sich im Landesinneren. Bekannte Wahrzeichen des Landes sind die Oper von Sydney, das Great Barrier Reef, das Outback genannte, wüstenartige Inland sowie einzigartige Tierarten wie Kängurus und Schnabeltiere.

Um Eure Reise selber planen zu können, findet Ihr hier Reisetipps über die Anreise, die Region, die empfehlenswerten Orte und Strände, Reisezeit, Währung, Sprache, Unterkünfte und Rundreisen.

Außerdem möchte ich mit dieser Webseite nachhaltiges Reisen und Hilfsprojekte unterstützen. Um die intensive Arbeit zu finanzieren, findet Ihr hier auch Links zu Partnern und Buchungsplattformen, die ich selber nutze und empfehlen kann (mit einem * versehen). Gerne unterstütze ich Euch bei der Auswahl der Flüge und Unterkünfte, kontaktiert mich einfach unter info@tourimar.de.

Nehmt Euch die Zeit, die tollen Städte und die traumhafte Natur Australiens hautnah kennen zu lernen und dort über Nacht oder länger zu bleiben, wo es Euch gefällt.

Allgemeine Infos Australien

 

Anreise nach Australien

Von Deutschland aus gibt es verschiedene Fluggesellschaften, die Australien anfliegen, meistens mit Zwischenstop in Dubai oder Abu Dabi. Drektflüge dauern ca. 20 Stunden, beim Umsteigen hängt es von der dortigen Aufenthaltsdauer ab. Auf Skyscanner.com * findet man eine gute Übersicht über alle möglichen Flugverbindungen ab Deutschland nach Australien, gestaffelt nach Preisen und Dauer.

Wer genügend Zeit hat, plant für die Anreise nach Down Under einen Zwischenaufenthalt ein. So lassen sich auch die Zeitunterschiede zwischen acht und zehn Stunden und der damit verbundene Jetlag besser verkraften.

Sonderangebote unter 1.000 Euro für den Hin- und Rückflug nach Sydney sind keine Seltenheit. Flug-Schnäppchen sind allerdings nur im April und Mai drin, kurz vor Beginn des Winters in Australien. Dagegen gehören die Wochen im August, Oktober und insbesondere im Dezember zu den teuersten Reisemonaten nach Australien.

 

Visum für den Urlaub in Australien

Für einen Urlaub nach Australien benötigt man ein Touristenvisum, mit dem Reisende bis zu drei Monate in Australien bleiben können. Das Visum ist kostenlos und kann ganz einfach online über den Visa Finder oder die Webseite des Auswärtigen Amtes beantragt werden.

Zur Einreise nach Australien benötigt man:

  1. Einen mindestens für die Reisedauer gültigen Reisepass (empfohlen werden mindestens sechs Monate). Solltest du einen Stopover in einem asiatischen Land einlegen, kann es sein, dass du dort einen Reisepass benötigst, der noch mindestens sechs Monate gültig ist (ist meistens der Fall in Asien).
  2. Ein gültiges eVisum, das du vor deiner Reise beantragen musst. Es gibt z.B. das eVisitor (subclass 651), Visitor visa (subclass 600) oder Working Holiday visa (subclass 417).
  3. Für die meisten Touristen trifft diese Variante zu. Das eVisitor (subclass 651) ist ein Touristenvisum. Es gilt für drei Monate in einem zwölfmonatigen Einreisefenster (ab Beantragung hast du 12 Monate Zeit um einzureisen. Ab Einreise ist es dann drei Monate lang gültig). Dieses Visum ist kostenlos erhältlich.Um das eVisitor Touristenvisum für Australien zu erhalten, musst du den Antrag für dein Visum vor der Einreise außerhalb Australiens stellen. Das Visum wird elektronisch gespeichert und muss eigentlich nicht ausgedruckt werden. Man bekommt bei der Einreise auch keinen Aufkleber oder Stempel in den Pass.

Klima und Reisezeit

Australien kann in vier unterschiedliche Klimazonen unterteilt werden: den tropischen Norden, den subtropischen Süden, das trockene Zentrum und das gemäßigte Klima auf Tasmanien. Im Norden erreichen die durchschnittlichen Höchstwerte im Sommer bis zu 32 Grad, im Winter um 23 Grad. In manchen Regionen des Outbacks kann es mit Höchsttemperaturen bis 50 Grad sehr heiß werden, in den Nächten aber auch kalt, so dass Tagestemperatur-schwankungen bis zu 40 Grad betragen können. Regen fällt dort teils monatelang nicht.

In den Sommermonaten  (Dezember bis Februar) fallen im tropischen Norden große Niederschlagsmengen bis 1500 mm, im Winter (Juni bis August) bleibt es überwiegend trocken. Im Südosten verteilen sich die Niederschläge meist auf das ganze Jahr. Im Juli sind die Durchschnittstemperaturen mit 12 bis 13 Grad am niedrigsten, im Januar und Februar mit Werten um 22 Grad am höchsten.

Aufgrund der ernormen Größe des Landes und den regional sehr unterschiedlichen klimatischen Verhältnissen lässt sich keine pauschale Reisezeit empfehlen. Im Norden und im Outback sollte man die heißen Sommermonate zwischen November und Februar meiden. Für Städtetrips in den Süden und Wanderungen im Busch bieten sich die Monate März, April, September und Oktober an. 

Währung und Telefonkarten

In Australien zahlt man mit Australischen Dollar. 1 A$ entspricht 0,62 €, 100 A$ sind also 620 € bzw. 1 € = 1,61 A$, 100 € = 161 A$. Am besten wechselt man bei der Ankunft in Australien im Flughafen direkt bei den Wechselstuben ein paar Hundert Euro. Ansonsten gibt es fast überall in den Orten ATM-Automaten zum Geldabheben mit Kreditkarte oder Bankkarte (Pin notwendig). Telefonkarten erhält man meistens in kleinen Shops und Supermärkten.

Unterkünfte in Australien

In Australien findet man alle Kategorien von Unterkünften, vom einfachen Hostel bis zum exklusiven Hotel. Über Booking.com * kann man sich eine Übersicht über die gewünschten und freien Unterkünfte zur gewünschten Zeit verschaffen, übersichtlich auf einer Landkarte mit Preisen aufgelistet. Weiter unten findet Ihr unter den einzelnen Orte empfehlenswerte Hotels mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis.

Booking.com

Straßenverkehr

In Australien herrscht Linksverkehr. Der internationale Führerschein ist zwar nicht vorgeschrieben, aber in einigen Situationen, zum Beispiel bei Automiete oder Verkehrskontrollen, sollte man ihn dabei haben. Er kostet ca. 15 € und ist einfach zu bekommen bei den KFZ-Zulassungsstellen. Den deutschen Führerschein braucht man aber auch, da der internationale Führerschein als auch die beglaubigte Übersetzung nur zusammen mit dem deutschen Führerschein gültig sind.

Trotz Linksverkehr gilt auch in Australien rechts vor links. Die australischen Highways, die Städte und Ortschaften miteinander verbinden, sind meist nur zweispurig. Mehrspurige Straßen gibt es in Australien rund um die großen Metropolen. Sie heißen meist Freeways oder Motorways. In kleineren Orten ist der Verkehr oft über Kreisverkehre geregelt, dort fährt man im Uhrzeigersinn und setzt beim Einfahren sowie Ausfahren den Blinker in Fahrtrichtung. Landesweit gilt in Australien außerdem eine Grenze von 0,5 Promille.

In Australien gilt ein Tempolimit von maximal 100 bis 110 km/h auf dem Highway. Innerhalb der Städte und geschlossenen Ortschaften darf man maximal 50 bis 60km/h fahren, in Schulzonen oft auch nur 40 km/h oder weniger. Radarkontrollen gibt es in Australien vergleichsweise häufig und die Bußgelder sind hoch, auch für andere Verkehrsdelikte wie falsches Parken.

 

Kultur & Religion

In Australien herrscht eine starke Multikulturalität. Das ist das Resultat mehrerer größerer Einwanderungswellen wie etwa in den 1950er Jahren. Da Australien eine junge Nation ist, gibt es dort keine historischen Städte wie z. B. in Europa.

Die meisten Australier gehören mit circa 50 Prozent der christlichen Religionsgemeinschaft an. Allerdings sind fast ein Drittel der Australier Atheisten. In geringen Prozentsätzen sind auch noch der Buddhismus, der Islam aber auch andere Glaubensansätze vorzufinden. Das liegt natürlich daran, dass Australien von englischen Kolonien besiedelt wurde. Nach und nach sind dann auch Einwanderer aus dem Rest der Welt dazu gekommen.

Die Ureinwohner Australiens findet man nur noch sehr selten. Etwa 5.000 Aborigines (0,3 Prozent der australischen Bevölkerung) leben noch in ihren Communities. Der ursprüngliche Glaube der Aborigines beruht vor allem auf der Verehrung der Schöpfung, der Natur und den Geistern der Ahnen. Im Zuge der Kolonialisierung sind jedoch fast alle Ureinwohner zum Christentum konvertiert oder haben eigene Mischformen gefunden.

 

Essen und Trinken

Die australische Küche hat ihre Wurzeln in der englischen Küche der frühen Siedler und unterschied sich bis vor einigen Jahrzehnten nur wenig von dieser. Seit den 1970er Jahren hat sich eine als Modern Australian bekannte Küche entwickelt, die stark international beeinflusst ist. Der Einfluss der australischen Urbevölkerung, der Aborigines, auf die australische Küche ist dagegen bis heute gering; erst in den letzten Jahren wurden traditionelle Gerichte wiederentdeckt, werden aber oft nach wie vor eher abwertend als Bush Food oder Bush Tucker bezeichnet.

Vor allem Gerichte der südostasiatischen Nachbarn, aber auch der Griechen, Italiener und Libanesen beeinflussten die australische Küche. Meeresfrüchte und Fisch stellen einen wichtigen Teil der Nahrung dar, bei Familienaktivitäten ist das Barbecue sehr populär.

Ein bekanntes typisch australisches Lebensmittel ist Vegemite, ein Hefeextrakt, der meist als Brotaufstrich verwendet wird.

 

Sehenswerte Städte, Inseln und Strände in Australien

Queensland

Queensland ist ein australischer Bundesstaat im Nordosten des Landes mit einer fast 7.000 km langen Küste. Im Meer vor der Küste liegt das Great Barrier Reef. Das größte Korallenriffsystem der Erde dient Tausenden Meeresarten als Lebensraum. Als Tor zum Riff und zum tropischen Daintree Rainforest gilt die Stadt Cairns im Norden. Die Hauptstadt Brisbane befindet sich zwischen den Surfstränden der Sunshine Coast im Norden und Gold Coast im Süden.
Queensland ist mit einer durchschnittlichen Tageshöchsttemperatur von 30 Grad eine der wärmsten Regionen in Australien. Das Klima ist mit einem Jahresdurchschnitt von 30 Grad sehr warm, hat aber nur wenig wirkich tropische und schwüle Monate.

 

Cairns

Cairns liegt im tropischen Norden von Queensland und ist vor allem im australischen Herbst (September bis November) ein idealer Ausgangspunkt für Bootsausflüge zum Great Barrier Reef, für Wanderungen im tropischen Regenwald und für Ausflüge bis hoch zur Nordspitze am Cape York. 

Anders als im südlicheren Brisbane gibt es am Strand von Cairns auch Palmen, das Wasser ist allerdings etwas bräunlicher, wahrscheinlich aufgewühlt durch die Wellen.

Die von Bars und Restaurants gesäumte Esplanade von Cairns hat eine für Badegäste geöffnete künstliche Salzwasserlagune. Zum Hafen und den Schiffstouren Richtung Great Barrier Reef sind es vom Bahnhof nur ca. 15 Minuten zu Fuß, vom Flughafen fährt man die 10 Min. mit Taxi oder Shuttlebus.

Die Stadt Cairns ist eher eine kleine gemütliche Stadt ohne Hochhäusern oder Autolärm. Es gibt viele Bars und Clubs. Ganz beliebt bei den Backpackern sind die s.g. Pub-Crawls. Man geht mit einer Gruppe von jungen Menschen von Bar zu Bar, zahlt einmalig um die 20$ und wandert von Bar zu Bar und am Ende noch in ein, zwei Clubs (Eintritt und ein Getränk sind dann in jeder Bar umsonst).

Die 7,5 km lange Seilbahn Skyrail führt in das bergige Hinterland von Cairns mit einer faszinierenden Vegetation. Die Gondeln gleiten über Täler, zu sehen sind dabei auch die Wasserfälle des Barron River. Unterbrechen kann man die Fahrt an zwei Haltestellen, der Zielort Kuranda, einst ein alternatives Hippiedorf, ist ein reichhaltiger Souvenirmarkt. Zurückfahren kann man am besten mit dem Kuranda Scenic Train, der sich auf abenteuerlicher Strecke hinab in die Ebene windet.

Gleich neben der Talstation der Seilbahn befindet sich der Tjapukai Aboriginal Cultural Park, der sich den Geschichten und Lebensweisen der eingeborenen Stämme der Aborigines  mit Tanz und Musik widmet.  Nordwestlich der Stadt liegt der Daintree-Nationalpark mit bergigen Regenwäldern, Schluchten und Stränden. In den beiden größten Flüssen des Nationalparks kann man Salzwasserkrokodile beobachten, Bootstouren auf dem Daintree River machen, Wanderungen in der Mossman Gorge und am traumhaften Cape Tribulation.

In Cairns kann man z. B. günstig im 4*-Hotel Palm Royale Cairns ca. 3 km außerhalb des Centrums wohnen. Direkt im Zentrum gibt es z. B. das Aparthotel Il Palazzo Boutique.

Great Barrier Reef

Das Great Barrier Reef liegt vor der Küste Queenslands im Nordosten Australiens. Die größte von Lebewesen geschaffene Struktur der Erde ist sogar vom Weltraum aus zu sehen. Das 2.300 km lange Ökosystem umfasst Tausende Riffe und Hunderte Inseln, die aus über 600 verschiedenen Stein- und Weichkorallen bestehen. Neben unzähligen Arten von farbenprächtigen Fischen, Weichtieren und Seesternen sind auch Schildkröten, Delfine und Haie am Great Barrier Reef beheimatet.

Die beste Jahreszeit für das Great Barrier Reef ist im australischen Frühjahr, also z. B. im September. Das Klima ist dort zu der Zeit schon sehr
warm und tropisch. Abzuraten ist in der Quallenzeit von Anfang November bis Mitte/Ende Mai.

Von Cairns aus kann man Fahrten mit dem Motorboot zum Great Barrier Reef buchen, in ca. 2-3 Stunden ist man dort. Auf dem Boot hat man genügend Zeit, um sich zu sonnen und von den Instruktoren die Regeln des Tauchens zu lernen. Man kann außerdem ein Scuba Dive hinzubuchen, was zwar ein wenig teurer ist, sich aber durchaus lohnt, auch für Anfänger. Die Schnorchelausrüstung ist immer im Tourpreis enthalten und an sich schon ausreichend. Da das Reef (da wo die meisten Tauch-Tours passieren) ungefähr einen Meter unter der Wasseroberfläche liegt, hat man mit dem Schnorchel beste Vorraussetzungen,um die Korallen- und Fischvielfalt von Nahem zu bestaunen. Allerdings ist das Great Barrier nicht so farbenfroh, wie in den Nemo-Filmen, da die Korallen mehr und mehr aussterben.

Airlie Beach & Whitsunday Islands

Die Stadt Airlie Beach auf dem Festland bildet das Zentrum der Region und ist Ausgangspunkt für Tauch- & Schnorchelausflüge und Segeltörns zu den Whitsunday Islands. In den späten Stunden tobt sich die jugendliche Szene an der Hautpstraße, der Airlie Beach Road, unter freiem Himmel aus.

Die 74 Inseln der Whitsunday Islands liegen zwischen der Nordostküste des australischen Bundesstaats Queensland und dem Great Barrier Reef. Die meisten Inseln sind unbewohnt, nur 8 von ihnen sind bewohnt. Charakteristisch für die Whitsunday Islands sind der dichte Regenwald, Wanderwege und weiße Sandstrände. Die unbewohnte Hauptinsel Whitsunday Island ist ein besonders schöner Nationalpark mit Mangrovenwäldern und dem schneeweißen feinsandigen Whitehaven Beach, dem schönsten Strand von Queensland.

Man kann Tagestouren oder mehrtägige Segeltörns zu den Whitsunday Islands buchen und sich auch ein oder zwei Tage in einem Ferienresort auf einer Insel absetzen lassen und Romantik pur erleben.

In Airlie Beach kann ich z. B. das 4*- Hotel Manta Club Croc oder das 3*- Motel Colonial Court Beachfront direkt am Strand empfehlen.

 

Fraser Island

Fraser Island, 300 km nördlich von Brisbane, ist mit einer Länge von über 120 km die größte Sandinsel der Welt und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Insel kann mit einem geführten Ausflug, z. B. ab Noosa oder auf eigene Faust mit einem Allradfahrzeug (normale Autos gehen nicht) erkundet werden. Der Zugang zur Insel erfolgt entweder mit der Fähre ab Hervey Bay oder vom Ende des Rainbow Beach.

Bei einer geführten Tour wird man z. B. in Noosa frühmorgens mit einem Allradbully abgeholt und fährt ca. 2 Stunden zur Fähre. Auf der Insel geht es dann direkt über den Strand zu einer kleinen Oase, wo man unterwegs auch Dingos am Strand sieht.  Danach fährt man stundenlang über Sandpisten durch den Dschungel zu einem See zum Baden und Picnic und einer Dschungelwanderung. Bei einer mehrtägigen Tour kann man auf der Insel auch in verschiedenen kleineren Resorts übernachten, z. B. im 4*-Resort Kingfisher Bay direkt am Strand.

Zu den schönsten Panoramaaussichtspunkten zählen der Indian Head, ein Felsvorsprung am östlichsten Punkt der Insel, und die berühmte bunte, bandförmige Sandsteinformation „The Cathedrals“. Mit zahlreichen Stränden und Badeplätzen am Lake McKenzie, Lake Wabby und anderen Süßwasserseen ist Fraser Island ein beliebtes Camping- und Ökotourismus-Ziel. Zwischen August und Oktober kann man in der Hervey Bay und vor Fraser Island auch Wale beobachten.

Die Rückfahrt führt entweder wieder ganz über die Hervey oder direkt am Strand entlang über den breiten und kilometerlangen Rainbow Beach vorbei an flachen Ufern mit zahlreichen Strandcampern sowie streckenweise an rötlich schimmernden Steilufern.

Sunshine Coast und Noosa

Auf einer Länge von über 150 km, zwischen Bribie Island und Fraser Island, reihen sich Traumstrände und hübsche Badeorte aneinander. Die Sunshine Coast  zeichnet sich außerdem durch mehrfarbige Sanddünen, Mangrovenwälder und seichte Seen aus.

Der schmucke Badeort Noosa ist mit der Schwesternstadt Noosaville das touristische Zentrum der Sunshine Coast. Tagsüber locken herrlich breite und geschützte Strände wie der Main Beach, Marcus Beach oder Peregian Beach. Nachts macht man es sich in vielen Straßencafés und Restaurants auf der Hastings Street gemütlich oder flaniert auf der Strandpromenade. Übernachten kann man z. B. in Wassernähe im 4*-Aparthotel Noosa Parade Villa oder im 4*-Aparthotel At the Sound.

Für Wanderungen bietet sich der stadtnahe Noosa National Park an, der auf einer Halbinsel von Strand zu Srand führt. Mit Glück kann man hier auch Koalas sehen.

Glass House Mountains

Die Glass House Mountains in Queensland erheben sich unvermittelt aus der Küstenebene der Sunshine Coast. Alle Gipfel befinden sich im Schutzgebiet des Glass House Mountains National Park. Ihre Namen sind Mount Beerburrum, Mount Beerwah, Mount Coochin, Mount Coonowrin (Crookneck), Mount Elimbah (The Saddleback), Mount Ngungun, Mount Tibberoowuccum, Mount Tibrogargan, Mount Tunbubudla (The Twins), Wild Horse Mountain (Round Mountain) und Mount Miketeebumulgrai.

 

In der offenen Landschaft mit Eukalypten und der typischen Heidevegetation, die einst die gesamten Küstenebenen bedeckte, treffen Sie auf eine vielfältige einheimische Tier- und Pflanzenwelt. Im nahegelegenen Beerburrum State Forest führen verschiedene kürzere Fußwege zu Aussichtspunkten mit spektakulärem Ausblick über den Glass House Mountains National Park.

Das Glass House Mountains Interpretive Centre informiert über die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten in der Region und bietet sich als erste Anlaufstelle bei einem Besuch an.

Brisbane

Brisbane, Hauptstadt des australischen Bundesstaates Queensland, ist eine große aber gemütliche Stadt am Brisbane River nahe der Mündung. Brisbane ist ein toller Auspunkt für Ausflüge in Queensland.

Das Stadtzentrum, der Central Business District (CBD), liegt am Brisbane River, der sich durch die Stadt schlängelt, mit Promenadenwegen und einem Botanischen Garten direkt am Fluss. Die Straßen im Stadtzentrum sind nach Mitgliedern der königlichen Familie benannt. Straßen mit Frauennamen laufen in Ost-West-Richtung, solche mit Männernamen in Nord-Süd-Richtung. Die Queen Street ist die historische Hauptstraße. Sie mündet in der geschäftigen Fußgängerzone. Geprägt wird die Queen Street von historischen Bauten und kulturellen Einrichtungen.

Die nördlich der Stadtmitte liegenden Bezirke Fortitude Valley, Spring Hill und Paddington sind für zahlreiche Gastronomiebetriebe, viele Einkaufsmöglichkeiten, sowie ein alternatives Nachtleben bekannt.

Auf der an den CBD angrenzenden Südseite des Flusses liegt South Brisbane. Aufgrund der großflächigen South Bank Parklands, einem ehemaligen Expogelände, dient dieser Stadtteil den Anwohnern und Touristen als tolles Naherholungsgebiet. Als origineller Badesee wurde eine Lagune mit einem künstlich aufgeschütteten Sandstrand angelegt und schönen Palmengärten drumherum. Das Whell of Brisbane (Riesenrad) bietet einen Blick auf die Skyline aus 60 m Höhe. Außerdem gibt es an der Uferpromenade der Parkanlagen viele Restaurants, Imbissbuden, am Wochenende einen Lifestylemarket sowie Museen und Theater. Eine weitere kulturelle Einrichtung von South Bank ist die Queensland Gallery of Modern Art, die zu den führenden modernen Kunstmuseen Australiens gehört.

Verbindungsbrücken zwischen der Stadtmitte und South Brisbane bilden die Victoria Bridge sowie die Kurilpa Bridge. Während die Victoria Bridge für Kraftfahrzeuge, Fahrräder und Fußgänger passierbar ist, kann die Kurilpa Bridge ausschließlich von Radfahrern und Passanten genutzt werden. Weitere stadtnahe Bezirke südlich des Flusses sind West End und Kangaroo Point.

Der internationale Brisbane Airport sowie der Port Brisbane an der Flussmündung des Brisbane River wurden circa 15 Kilometer nordöstlich des Central Business District erbaut.

In Brisbane gibt es vergleichsweise viele Einfamilienhäusern, die bis in die 1950er Jahre im traditionellen Queensländer Style auch im Stadtzentrum gebaut wurden. Erst in den letzten Jahren wurden in Brisbane markante Wolkenkratzer gebaut. Das höchste Gebäude der Stadt ist derzeit der Infinity Tower mit einer Höhe von 249 m, danach Soleil mit 243 m.

Es gibt zahlreiche Unterkunftsmöglichkeiten in Brisbane, vom Backpacker-Hostel über Bed & Bedfast, Ferienwohnungen, Appartment-Hotels bis zu Luxus-Hotels. Empfehlenswert ist z. B. die Edward-Lodge, ein ausgezeichnetes kleines Boutique-Hote oder das 5*Aparthotel Meriton Suites Herschel Street. Vor allem kurzfristig findet man hier tolle Angebote.

Ca. 8 km südwestlich der Innenstadt beginnt der Lone Pine Koala Sactuary, der größte Koalapark der Welt. Über der Stadt erhebt sich der Mount Coot-tha, an dessen Hängen sich die Brisbane Botanic Gardens befinden. Von oben hat man einen tollen Blick über Brisbane, vor allem bei Sonnenuntergang.

Moreton Island

Die Moretoninsel ist die drittgrößte Sandinsel der Welt und liegt ca. 40 km nordöstlich von Brisbane. Moreton Island ist ca.  37 km lang und bis zu 10 km breit. Etwa 98 % der Insel sind als Moreton-Island-Nationalpark unter Schutz gestellt. Da es auf der Sandinsel keine befestigten Straßen gibt, kann man Moreton Island nur mit einem Geländewagen erkunden. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, eine geführte (Tages-)Tour zu buchen.

Auf dieser wunderschönen Insel lässt sich eine unglaubliche Natur-Vielfalt bestaunen. Bei den vielen Süßwasserseen sollte man unbedingt die blaue Lagune (enthält heilende Teebaumöle) besuchen. Darüber hinaus kann man die gewaltigen Sanddünen anschauen, und wenn man abenteuerlustig genug ist, dort hinunterrodeln.

Moreton Island erreicht man mit der Fähre von Brisbanes Innenstadt über den Brisbane River. Die Fähre fährt 3-4 mal täglich in der City ab Fähranlegestelle Holt Street Wharf ab und braucht ca. 75 Minuten bis zu Tangalooma Jetty, dem Fährterminal auf Moreton Island. Von dort aus fährt sie auch 3-4 x am Tag zurück nach Brisbane.

Anreise mit dem Auto + Fähre: Wenn man mit dem Auto anreist, muss man bis zur Howard Smith Drive fahren. Dort fährt vom Fährterminal „Moreton Island Ferries“ 1x täglich (morgens 8:30 Uhr, Mittwoch keine Fähre!), sowie an Freitagen und Sonntagen auch mittags, eine Autofähre nach Moreton Island Wrecks. Nachmittags um 15:30 Uhr fährt dann eine Fähre zurück nach Brisbane. Die Fahrzeit für einen Weg beträgt ca. 1,5 Stunden, deswegen lohnt sich definitiv auch eine Tagestour.

Vom höchsten Berg, dem Mount Tempest (280 m hoch), hat man einen fantastischen Ausblick über die ganze Insel, auch wenn der Aufstieg leicht beschwerlich sein soll. Am Cape Moreton kann man den alten Leuchtturm besichtigen und von dort oben vielleicht auch ein paar Buckelwale entdecken. Unbedingt empfehlenswert sind die Champagne Pools am North Point, wo über eine Felswand im Meer die Wellen wie ein „Wasserfall herabstürzen“, dadurch schäumt und blubbert das Wasser und bietet ein außergewöhnliches Badeerlebnis.

Besonders beliebt auf Moreton Island ist auf jeden Fall das Schnorcheln in den gigantischen Schiffwracks. Eines der bekanntesten Wracks sind die Tangalooma Wracks, die in den 1960er Jahren durch eine absichtliche Versenkung von 15 Schiffen (um Wellenbrecher hervorzurufen) entstanden sind. Es gibt die Möglichkeit, geführte Tauch-oder Schnorcheltouren zu diesen Wracks zu buchen. Wenn man dort übernachten möchte, kann an dies auf Zeltplätzen machen.

Die größte und einzige Hotelanlage auf Moreton Island ist das Tangalooma Island Resort. Da kann man abends nach dem Sonnenuntergang wildlebende Delfine hautnah erleben und füttern. Bei einem gebuchten Ausflug kann man direkt die Fähre zum Tangalooma Resort nehmen und dann dort auch die Pools und Einrichtungen nutzen. Das ist zu empfehlen, da es ansonsten am Strand bei den Wracks gar keine touristische Infrastruktur gibt, keine Toiletten, keine Duschen und auch keine Bars oder Restaurants, so dass man sich nichts zu Essen  bzw. Erfrischungsgetränke kaufen kann.

North Stradbroke Island

North Stradbroke Island an der Ostküste Australiens ist die zweitgrößte Sandinsel der Welt. Die Insel ist etwa 38 Kilometer lang und bis zu 11 Kilometer breit. Man erreicht North Stradbroke Island vom Toondah Harbour in Cleveland, ca. 40 km östlich vom Centrum Brisbanes. Man kann das Auto am Hafen abstellen und eine Personenfähre nach Dunwich nehmen oder aber das Auto auch mit der Autofähre auf die Insel nehmen. Das ist allerdings nicht notwendig, da es auf der Insel ein gutes Busnetz gibt. Am Hafen warten die Busse und fahren einmal rund um die Insel (Achtung: Barzahlung!).

Lohnenswert ist es, z. B. ganz im Norden am Point Lookout auszusteigen, dort zum Strand zu gehen und am Strand so weit zu wandern, wie es möglich ist. Hier findet man einen traumhaften weißen Sandstrand und Strandbuchten mit zahlreichen umspülten Felsen. Dort gelangt man über den Gorge Walk zu atemberaubenden Schluchten, an denen man weiter entlangwandern kann. Wir haben dort sogar Kangoroos gesehen. Hinter den Schluchten beginnt der kilometerlange Sandstrand der Ostküste. Am Ende des Schluchtenweges gelangt man dann auch zur Bushaltestelle, die einen wieder zur Fähre zurück fährt.

Die Insel lohnt sich für eine Tagestour, man kann aber auch auf der Insel übernachten. Hier gibt es verschiedene Unterkünfte.

Gold Coast

Als Gold Coast wird eine 70 km lange Touristenregion mit einer gleichnamigen Stadt an der australischen Ostküste bezeichnet. Die ca. 60 km südlich von Brisbane gelegene Gold Coast ist berühmt für ihre langen Sandstrände, die ausgezeichneten Surfplätze und das verschlungene Netz aus Binnenkanälen und Wasserwegen.  Das Zentrum der Gold Coast, Surfers Paradise, ist eine Skyline mit Hochhäusern und zahlreichen touristischen Einrichtungen, die an eine amerikanische Großstadt erinnern. In der Region gibt es auch mehrere Themenparks wie Dreamworld, Sea World oder Wet’n’Wild.

Buchen Sie z. B. ein 5*-Appartment im Skytower Meriton Suite Southport und genießen den einmaligen Ausblick oder das 4*-Hotel The Island Gold Coast im Zentrum von Surfers Paradise.

Springbrook & Lamington Nationalpark

Im Hinterland der Gold Coast liegen der Lamington und der Springbrook Nationalpark mit Regenwäldern und seltenen Vogelarten, dessen Bergrücken und Täler von Wanderwegen durchzogen sind. Im Springbrook-Nationalpark führt ein kurzer Rund-Wanderweg zu einigen Wasserfällen, zu einem Wasserfall in einer Höhle und zur Natural Bridge. Der Springbrook National Park ist Teil des UNESCO-Welterbes Gondwana-Regenwälder Australiens.

New South Wales & Sydney

New South Wales ist ein australischer Bundesstaat im Südosten des Landes, der vor allem für seine Küstenstädte und Nationalparks bekannt ist. In der Hauptstadt Sydney finden sich legendäre Wahrzeichen wie das Sydney Opera House und die Harbour Bridge. Im Landesinneren erwarten den Besucher die schroffen Blue Mountains, Regenwälder und das Outback mit Abbaustätten des Opalbergbaus. An der Küste liegen lange Surfstrände. Das Hunter Valley im Norden ist eine Weinregion mit Dutzenden von Weingütern.

 

Byron Bay

Byron Bay ist eine Küstenstadt im nördlichsten Teil New South Wales, zwischen Brisbane und Sydney. Der Ort ist ein beliebtes Reiseziel und bekannt für seine Strände und seine guten Surf- und Tauchplätze. Der Nationalpark Cape Byron State Conservation Area befindet sich auf einer Landzunge mit einem Leuchtturm. Zwischen Juni und November können hier von Aussichtspunkten wie dem Captain Cook Lookout Buckelwale beobachtet werden. Das Hinterland ist traumhaft schön mit hohen Bergen und Regenwald.

In Byron Bay findet man eine lebhafte Kneipenszene und zahlreiche junge Leute, Rucksackreisende und Aussteiger. Am späten Nachmittag ist dort oft Live Musik auf der großen Wiese am Hauptstrand. Die kleine Stadt vermittelt mit ihrem Baustil, den zahlreichen kleinen Boutiquen, Shops und Kneipen Hippie-Feeling. Hier findet man vor allem Hostels für Rucksackreisende. Es gibt aber auch Apartments, Ferienwohnungen und Hotels, wie z. B. das 4*-Gästehaus Byron Springs.

Sydney

Sydney ist die Hauptstadt von New South Wales und eine der größten Städte Australiens. Die lebhafte multikulturelle Metropole zieht sich über 100 km an der Küste entlang und breitet sich fast 70 km ins Inland aus. Am bekanntesten ist das am Wasser gelegene Opernhaus von Sydney mit seiner segelartigen Bauform.

Der ausgedehnte Darling Harbour und der kleinere Hafen Circular Quay sind Zentren des urbanen Lebens am Wasser.  Die breite Promenade am Circular Quay mit Restaurants und Cafés führt von den Rocks (historisches Hafenviertel) bis zum Opernhaus und ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge, z. B. in die Blue Mountains, und Hafenrundfahrten. Von hier fahren alle Busse, Bahnen und Fähren. Mit dem Explorer Bus erreicht man alle Sehenswürdigkeiten.

Unweit vom Circular Quay befinden sich die bogenförmige Harbour Bridge und die Royal Botanic Gardens. Vom Skywalk, der offenen Plattform des Sydney Tower, haben Besucher einen 360-Grad-Panoramablick auf die Stadt und ihre Vororte, wobei man allerdings einen ziemlich hohen Eintritt zahlen muss. Eine Alternative ist die Skybar-Restaurant 360 Bar and Dining, von wo aus man einen tollen Rundumblick über Sydney hat, während man etwas isst oder trinkt, wobei sich das Restaurant in die Runde dreht.

In und um Sydney gibt es auch ein Aquarium und verschiedene Zoos. Besonders sehenswert und mit einer schönen Aussicht auf den Hafen von Sydney ist der Taronga Zoo, den man auch vom Circular Quay mit einer Fähre erreichen kann.

Sydney hat zahlreiche Strände, wobei der Bondi Beach der wohl berühmteste ist. Mit dem Bus kann man auch den Bondi Beach erreichen, dem Hauptstrand Sydneys. Von hier führt ein Coastal Walk ca. 6 km entlang der Küste bis zum Coogee Beach, vorbei an verschiedenen Buchten und Rock Pools – ein wirklich schönes Wanderweg.

Empfehlenswerte Unterkünfte mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis gibt es z. B. in Chinatown, das 4*-Hotel The Ultimo oder das 4*-Hotel The Veriu in der Nähe des Hyde Park.

Blue Mountains National Park

Die Blue Mountains sind eine zerklüftete Region westlich von Sydney im australischen Bundesstaat New South Wales. Die eindrucksvolle Landschaft umfasst steile Felswände, Eukalyptuswälder, Wasserfälle und Dörfer mit Gasthäusern, Galerien und Gartenanlagen.

Katoomba, der Hauptort der Region, liegt neben dem Blue-Mountains-Nationalpark, der zahlreiche Wanderwege durch das Buschland bietet. Vom Echo Point (Informationszentrum) aus geht der Blick auf die legendären Sandsteinformation der Three Sisters, über tiefe Bergschluchten und bewaldete Bergketten des Nationalparks. Man kann einige Treppen hinunter wandern zu den Three Sisters.

Etwa 1 Km, am Westrand Katoombas, bietet die Scenic World (täglich 9 – 17 Uhr, Kosten ca. 35 A$ für den alles umfassenden Unlimited Discovery Pass) eine atemberaubende Aussicht mit Nervenkitzel. In der Scenic Railway kann man 415 m steil hinab in die Tiefe rasen, mit der Seilbahn Scenic Skyway hoch oben die Schlucht überqueren, mittels der Scenic Cableway, einer weiteren Panorama-Seilbahn, hinab- oder hinauffahren und auf dem Scenic Walkway knapp 3 km auf präparierten Pfaden durch den Regenwald wandern.

Von Sydney aus (Bahnhof Circular Quay) gelangt man mit dem Explorer Pass für ca. 67 A$ nach Katoomba, von dort geht es mit dem halbstündlich verkehrenden Blue Mountains Explorer Bus zu 30 Attraktionen in den Blue Mountains.

Steigt man ein paar Stationen vor Katoomba in Leura aus dem Zug, kann man von hier zu den Wasserfällen der Blue Mountains wandern. Bei den Wasserfällen gibt es kleine Pfade und Treppen entlang der Felsen. Von dort hat man eine traumhafte Aussicht auf den großen Wasserfall und in das Regenwaldtal, in das man auch hinabwandern kann.

In Katoomba gibt es zahlreiche Ferienhäuser, Guest Houses, Motels und Hotels wie z. B. das 4*-Carrington Hotel. Auch in Leura sollte man eine Nacht verbringen, z. B. im 4*-Resort Nesuto Leura Garden.

 

 

Jervis Bay

Die Jervis Bay ist eine Bucht im Südosten Australiens. Die Bucht mit einer Fläche von 102 Quadratkilometern öffnet sich im Osten zur Tasmansee, einem Randmeer des Pazifiks.

Jervis Bay ist ein beliebtes Ziel, um Delfine und Wale zu beobachten. In dem Meerespark an der Südküste von NSW leben Große Tümmler, Seehunde, Pinguine und Seevögel. Jährlich zur Migrationszeit, zwischen Mai und November, kommen Wale in das Schutzgebiet.

Die Küste ist mit feinen weißen Sandstränden gesegnet, und das kristallklare Wasser ist perfekt zum Tauchen, Schnorcheln und Schwimmen. Von Sydney aus werden Tagesausflüge nach Jervis Bay angeboten, es gibt in der Gegend aber auch zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten wie Camping, Wohnwagenplätze und Hotels wie z. B. das Dolphin Shores in Vincentia.

Das hübsche Städtchen Huskisson an der Jervis Bay hat eine lange Schiffsbautradition. Von hier starten Bootstouren zum Beobachten von Delfinen und Walen. Zu den Anbietern gehören Jervis Bay Wild Cruises und Dophin Watch Cruises Jervis Bay. Sie haben auch die Möglichkeit, ein Boot zu chartern und sich auf ein Tiefsee-Angelabenteuer zu begeben. Huskisson liegt etwa drei Autostunden südlich von Sydney.

Direkt neben dem Meerespark liegt der Booderee National Park mit seinem faszinierenden Aborigine-Erbe. Der Park eignet sich hervorragend für Aktivitäten wie Schwimmen, Bushwalking und Vogelbeobachtung. Es sind im Park auch mehrere Picknickplätze vorhanden. Von den Landzungen aus kann man zum Teil Buckelwale, Südliche Glattwale und Minkwale erspähen.

Strände wie Hyams Beach sind für ihren feinen weißen Sand berühmt, und Schwimmen, Kajakfahren, Angeln, Stehpaddeln und Bootfahren machen hier besonders viel Spaß. Folgen Sie dem idyllischen White Sands Walk, der Sie an abgeschiedenen Buchten und Meeresarmen vorbeiführt.

Melbourne

Melbourne ist die multikulturellste Stadt Australiens an der Südostküste und die Hauptstadt des australischen Bundesstaats Victoria. Im Stadtzentrum liegt der moderne Federation-Square-Komplex mit Plätzen, Bars und Restaurants am Fluss Yarra.

Als Besucher ist man am Ferderation Square ersteinmal richtig, weil sich hier das Informations Centre und einige Museen befinden. Züge bzw. Straßenbahnen verkehren ab Flinders Street Station und es gibt außerdem eine kostenlose City Tram, die einmal rund um die Innenstadt fährt mit verschiedenen Stationen zum ein- und aussteigen.

Über die Brücke beim Federation Square gelangt man zum neuen Entertainmentkomplex Southbank mit Restaurants am Fluss, Kasino und Eureka Tower mit Skydeck auf der einen Seite und zum Botanischen Garten auf der anderen Seite.

Am südlichen Flussufer im Kunstbezirk der Stadt befinden sich das Arts Centre Melbourne – ein Zentrum für darstellende Künste – und die National Gallery of Victoria, in der Werke von australischen Künstlern und Aborigines ausgestellt werden.

Kunterbunt sind auch die Straßenzüge der schachbrettartig angelegten Stadt, einige Viertel sind voll von Grafitis. Prächtige viktorianische Bauten reihen sich an Wolkenkratzer oder moderne Einkaufszeilen aus Glas und Stahl. Dazwischen gibt es großzügige Parks wie die Queen Victoria Gardens oder die Royal Botanic Gardens.

Mit extravaganter Architektur aus Stahl und Glas entstand am Westrand der City ein moderner Stadtteil, die Docklands, ein ehemaliges Hafenquartier, welches allerdings noch nicht komplett erschlossen ist und ums Überleben kämpft. Übernachten können Sie z. B. im Zentrum im 4*- Atlantis Hotel Melbourne.

Einige Km nördlich vom Zentrum liegt der St. Kilda Beach. Das historische Strandbad ist einer der lebhaftestes Stadtteile von Melbourne. Der alte Pier und die viktorianischen Bäader am Strand wurden renoviert, auf der palmenbesäumten Strandpromenade findet man am Wochenende Künstler und Kunsthandwerker. Mit der Straßenbahn erreicht man das Strandbad in etwa 15 Minuten. Das besondere Hightlight dort ist am Abend die Pinguinparade ab Einbruch der Dunkelheit. Dort treffen sich ab Einbruch der Dunkelheit die Pinguine auf den Steinen der Pierbrücke. In St. Kilda ist das 4*-Hotel Cosmopolitan Hotel Melbourne empfehlenswert.

Great Ocean Road

Die Great Ocean Road ist eine 243 km lange Straße, die entlang der australischen Südküste zwischen Torquay und Allansford im Bundesstaat Victoria verläuft. Sie gilt als eine der bekanntesten Scenic Routes bei Touristen in Australien. Die Panoramaroute zeigt die aufregendsten Küstenabschnitte der Welt, vorbei an endlosen Stränden, steilen Klippen und schäumender Meeresbrandung, bis hin zur Hauptattraktion – den Twelve Apostles- den bizarren Felsformationen.

Die schönste Panoramaroute Australiens schlängelt sich südlich von Melbourne über 253 Kilometer in Richtung Westen. Hier sollte man sich Zeit lassen, spektakuläre Ausblicke genießen, kleine Küstenorte erkunden und die Tier- und Pflanzenwelt entdecken. In der meterhohen Brandung im Surferparadies Torquay kann man den Cracks auf ihren Brettern zuschauen. In beschaulichen Hafenstädtchen servieren Restaurants, was die Fischer gerade aus dem Meer gezogen haben.

Die Küstenstraße ist eine Tour durch die Natur: Regenwald, Wasserfälle, mannshohe Farne, und menschenleere Traumstrände säumen die Great Ocean Road. Besonders intensiv ist das Erlebnis zu Fuß auf dem Great Ocean Walk. Mit etwas Glück erspäht man sogar Wale, die vor der Küste zu Hause sind, oder begegnet an Land Koalas, Kängurus und Emus in freier Wildbahn.

Übernachten kann man z. B. in den Orten Apollo Bay im 3*-Beachcomber Motel oder Warrnambool im  4*-Hotel Comfort Inn International.

Meine Empfehlung: Rundreisen Australien

1 Woche ab Brisbane

  • Ankunft Flughafen Brisbane, Shuttle zur Mietwagenstation und 4 Übernachtungen in Brisbane.

  • Sightseeing Brisbane

  • Tagesausflüge zu den vorgelagerten Inseln Moreton Island & North Stradbroke Island

  • Autofahrt an die Sunshine Coast, 2 Übernachtungen in Noosa

  • Wanderung entlang des Küstenweges in Noosa National Park

  • geführter Tagesausflug ab Noosa zur Fraser Island.

  • Rückfahrt nach Brisbane mit Besuch der Glass House Mountains

  • Fahrt von Brisbane zur Gold Coast und weiter nach Byron Bay mit Übernachtung

  • Rückfahrt nach Brisbane über Lamington und Springbrook Nationalpark.

1 Woche ab Sydney

  • Ankunft Flughafen Sydney und 3 Übernachtungen

  • Sightseeing Sydney, Hafenrundfahrt mit Ausstieg am Taroonga Zoo

  • Wanderung vom Bondi Beach zum Coogee Beach

  • Ausflug mit Mietwagen oder geführten Ausflug zur Jervis Bay mit 1 Übernachtung.

  • Zugfahrt zu den Blue Mountains, 2 Übernachtungen und Wanderungen.

1 Woche ab Melbourne

  • Ankunft Flughafen Melbourne und 2 Übernachtungen in Melbourne

  • Sightseeing Melbourne City

  • Tagesausflug zum St. Kilda Strand von Melbourne und abends Besuch der Pinguine

  • Mit einem Mietwagen 4 Tage Roadtrip entlang der Great Ocean Road

1 Woche ab Cairns

  • Ankunft Flughafen Cairns, 3 -4 Übernachtungen in Cairns

  • Sightseeing Cairns

  • Tauchausflug Great Barrier Reef
  • Fahrt mit der Skyrail Bahn nach Kuranda und mit dem Scenic Train zurück, Besuch des Aborigine Cultural Park
  • Fahrt mit dem Zug nach Airlie Beach und 2 Übernachtungen
  • 1 – 2 tägiger Segeltörn zu den Whitsunday Islands

 

Meine Highlights in Australien

1. Sunshine Coast

 

 

2. North Stradbroke Island

3. Blue Mountains

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